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Software: Der intelligente Treiber hinter Lagerautomatisierung und Robotik

Automatisierte Lager benötigen mehr als Hardware-Technik. Software-Technologie-Stacks im Lager steuern das Zusammenspiel manueller und automatisierter Workflows: WMS, WCS, MFC, SCADA und PLC sind nur einige der Softwareebenen, die für die Steuerung der Lager eingesetzt werden.

WMS Software Warehouse Management System

Ein Lager ist ein ständiger Balanceakt: Waren gehen ein, Bestellungen verlassen das Lager und dazwischen müssen unzählige Entscheidungen getroffen werden: Wo sollen Bestände gelagert, was soll zugeordnet und priorisiert, wie sollen Abläufe sequenziert, Ausnahmen behandelt und Fehler behoben werden? Wenn der Betrieb wächst und um Automatisierung und Robotik erweitert wird, wird dieser Balanceakt komplex und dynamisch.

Intelligente Lagerverwaltungssoftware orchestriert Menschen, Standorte, Bestände, Aufträge, Automatisierung und Roboter zu einem synchronisierten Betrieb. Sie entscheidet im Millisekundenbereich, was als Nächstes geschieht, und erfasst dabei sämtliche Details und Datenpunkte. Gleichzeitig gibt sie den Betriebsteams die erforderliche Transparenz über den Fortschritt sowie die Möglichkeit einzugreifen, bevor aus kleinen Problemen verpasste Auslieferungen werden.

Software ist für eine optimale Lagerleistung inzwischen noch wichtiger als die Automatisierung selbst.

Welche Rolle spielt Software im Lager?

Lagersoftware umfasst mehrere klar abgegrenzte Betriebsebenen, die jeweils unterschiedliche Funktionen erfüllen. Auf übergeordneter Ebene muss sie fortlaufend vier Fragen beantworten:

  • Was sind die Business-Prioritäten, -Prozesse und -Vorgaben? (WMS oder ERP)
  • Was muss angesichts des aktuellen Systemstatus, der Automatisierung, Verfügbarkeit, Fortschritte und Bestände als Nächstes und mit welcher Priorität geschehen? (durchgängige Systemplanung)
  • Ist alles im Plan und läuft wie erwartet reibungslos? Wenn nicht, warum und was muss angepasst werden? (Ausführung)
  • Wer oder was soll die nächsten Aufgaben wo und wie übernehmen: ein Arbeitsplatz, ein Roboter, ein ASRS oder ein Förderer? (Echtzeitsteuerung)

Betriebsdaten in Echtzeit: die Grundlage für die Orchestrierung automatisierter Systeme

Automatisierte Lagerabläufe sind auf ein hochpräzises Hochgeschwindigkeits-Datenmanagement in Echtzeit angewiesen: Der Status und die Verfügbarkeit der Anlagen müssen bekannt sein, die Kommunikation zwischen Host-Systemen muss parallel zum kontinuierlichen Nachrichtenaustausch mit automatisierten Subsystemen gesteuert werden, verfügbare Bestände und ihre Standorte müssen verwaltet und gleichzeitig die Auftragspipeline über diese Systeme hinweg ausgeführt werden.

Bei automatisierten Prozessen sind Daten nicht mehr statisch. Bestände und Aufträge bewegen sich kontinuierlich zwischen Lager- und Handhabungsbereichen, in Lagerplätze hinein und aus ihnen heraus sowie über Anlagen, Roboter und Arbeitsplätze hinweg. In diesem komplexen Umfeld ist Echtzeit-Datenmanagement die wichtigste Softwarefähigkeit überhaupt. Genau deshalb gibt es moderne Warehouse-Execution-Software.

Das Swisslog Software-Ökosystem

Der Ansatz von Swisslog ist ein speziell für leistungsstarke Automatisierung entwickeltes Softwareportfolio. Es optimiert und harmonisiert integrierte Workflows und bietet gleichzeitig die unübertroffene Transparenz, die der Betrieb benötigt, um kontinuierlich in Bewegung zu bleiben.

IT-Kompetenz für ganzheitliche Softwareabwicklung

Softwarefunktionen und -fähigkeiten sind nur ein Teil dessen, was ein Automatisierungsprojekt erfolgreich macht. Die Inbetriebnahme eines Systems und sein zuverlässiger Weiterbetrieb erfordern IT-Kompetenz in Beratung, Engineering und Support. Diese Leistungen beeinflussen Projektzeitpläne und Gesamtbetriebskosten ebenso stark wie die Software selbst.

Diese Kompetenz deckt jede Phase ab:

Vor dem Go-live

Beratung zur Definition von Umfang und Architektur

Während der Realisierung

Projektmanagement, Tests und Emulation zur Validierung der Prozesse, bevor sich die Anlagen bewegen, Inbetriebnahme, Einrichtung der Infrastruktur sowie PLC- und Steuerungssoftware, die die Ausführungssoftware mit Förderern, Robotern und Maschinen verbindet.

Nach dem Go-live

Onboarding, Schulungen, technischer Support rund um die Uhr und laufende Softwarewartung sorgen dafür, dass die Systeme auch bei sich weiterentwickelnden Abläufen zuverlässig laufen.

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