Ospedale Morgagni-Pierantoni di Forlì
Das Ospedale „G.B.Morgagni-L.Pierantoni“ di Forlì ist ein öffentliches Krankenhaus. Es ist auf lokaler Ebene der Azienda Unita Sanitaria Locale di Forlì angegliedert, welche wiederum dem Servicio Sanitario Regionale Emilia-Romagna angehört. Das Krankenhaus beschäftigt 2000 Mitarbeiter, betreibt 550 Betten auf 40 Abteilungen und verzeichnet jährlich ca. 148‘000 Pflegetage.

Ausgangslage

Ospedale G.B.Morgagni-L.Pierantoni di Forli installs PillPick pharmacy automation system and BoxPicker pharmacy drug storage and retrieval system Das Krankenhaus sah sich vor allem im Bereich der Arzneimittelversorgung konfrontiert mit dem Bedürfnis nach höherer Patientensi-cherheit. Zusätzlich strebte das Krankenhaus-Management eine höhere Transparenz bei der Arzneimittelabgabe und eine Reduktion der Arzneimittelkosten an. Aus genannten Gründen entschied

man sich für die Einführung einer automatisierten Arzneimittellogistik, welche eine Verschreibungssoftware, die Unit-Dosen Herstellung, das Arzneimittelmanagement auf den Stationen sowie eine Patienten-/Arzneimittel-Verifikation beinhaltete.

Anforderungen

  • Einführung einer kompletten Lösung die Herstellung und das Handling von Unit-Dosen sowie für das Handling von Multi-Dosen und medizinischen Gütern
  • Erarbeiten eines neuen Arzneimittel-Prozesses und Workflows für das gesamte Krankenhaus
  • Neugestaltung der Räumlichkeiten der Krankenhausapotheke
  • Unterstützung in der Implementierung der Lösungen


Lösung

Das Krankenhaus entschied sich nach einer öffentlichen Ausschreibung im November 2003 für das Angebot von Swisslog. Bevor das eigentliche Projekt gestartet wurde, führte Swisslog eine Analyse der bestehenden Supply chain und der Arbeitsabläufe innerhalb der Krankenhausapotheke durch. Basierend auf den Erkenntnissen wurde ein neues Arbeitskonzept, sowie ein Gestaltungsplan für die Krankenhausapotheke erstellt.

In der ersten Projektphase installierte Swisslog die zwei Systeme PillPick und BoxPicker. Parallel dazu wurde die Schnittstelle zur Verordnungssoftware und zum Krankenhaus Informationssystem erstellt und implementiert. In einer zweiten Phase wurden dann Schritt für Schritt die Pflegestationen auf Unit-Dose um-gestellt. Am Ende des Projektes waren dies 30 Pflegestationen, die täglich mit Unit-Dosen versorgt wurden.

Die Systeme wurden im November 2004 vom Kunden abgenommen.

Nächste Schritte

  • Einführung der Unit-Dosen auf den Intensivstationen
  • Pflegestationen werden generell nur noch mit Einzeldosen versorgt
  • Umstellung von Spezialabteilungen auf Unit-Dosen
  • Einführung der Unit-Dosen Versorgung für ambulante
  • Patienten


Resultat

Das Projekt gelangte erfolgreich zum Abschluß. 75% der Arzneimittel in den Stationslagern konnten gestrichen werden. Die neuesten Zahlen zeigen zudem eine Reduktion bei den Arzneimittelfehlern von bis zu 83%.